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Jan 21

Einzeln vs. in der Gruppe lernen! Was bringt dich schneller zu deiner Traumnote in Mathe?

Vorwort:

Bestimmt hast du dir schon öfters die Frage gestellt, was dir mehr bringt: einzeln oder in der Gruppe lernen.

Zunächst einmal sollten wir die beiden Lernstrategien genauer unter die Lupe nehmen, um herauszufinden, was besser für dich ist.

Einzeln lernen:

Beim Lernen alleine solltest du eher einfache Aufgaben bearbeiten, wie z.B. Wiederholungsaufgaben, die du sowieso schon kannst. Beim Einzellernen ist es wichtig, dass du viele einfache Aufgaben in kurzer Zeit schaffst. Natürlich musst du dir vorher einen Plan machen. Was willst du schaffen und in welchem zeitlichen Rahmen?

Für sich lernen ist auch gut, um die eigene Prüfungssituation zu simulieren. Denn in der Prüfung kann dir auch kein anderer helfen, da muss du selbst durch.

Wage dich auch an ein paar schwierige Aufgaben heran, damit du Material für die Gruppenarbeit hast. Das soll jetzt aber nicht heißen, dass du beim ersten Hindernis einer Aufgabe aufgibst. Vielmehr solltest du dich ein wenig in die Aufgabe „reindenken“. Erst wenn du wirklich nicht mehr weiterkommst, schreibst du die Aufgabe auf einen Zettel und nimmst diesen mit zum nächsten Gruppentreffen.

Jede Menge Übungsaufgaben findest du in unserem Mathe-Onlinekurs -> Hier klicken

Im Abschnitt, in dem wir näher auf das Lernen in der Gruppe eingehen, findest du noch einige Tipps, die du unbedingt auch beim Lernen alleine beachten solltest. Zum Beispiel, wo du lernen, wann du lernen und wie lange du lernen solltest. Natürlich bist du in deinen Entscheidungen etwas freier, wenn du alleine lernst, allerdings solltest du bestimmte „Regeln“ trotzdem beachten. Aber schau dir den nächsten Abschnitt am besten selbst etwas genauer an.

In der Gruppe lernen:

Mit wem solltest du lernen?

Zunächst solltest du die „richtige“ Gruppe finden. Aus unserer Sicht macht eine Gruppe mit mehr als 3-4 Personen keinen Sinn. Mit zu vielen Personen kommt, aus unserer Erfahrung heraus, kein guter Workflow zustande. Welche Personen sind die richtigen? Klar, es macht dir wahrscheinlich mehr Spaß mit Leuten zu lernen, die du sowieso schon gut kennst bzw. mit denen du befreundet bist. Aber sei dir auch im Klaren, dass die Leute Bock haben sollten ihre Mathenote zu verbessern, sonst macht es wenig Sinn mit ihnen zu lernen. Sind die Personen beim Lernen in der Gruppe nicht motiviert, ist das Lernen in diesem Fall eher eine Zeitverschwendung. Ebenso ist es wichtig, dass du dir eine Gruppe suchst, die im Vergleich zu deinem eigenen Mathe-Niveau, ein ähnliches Leistungsniveau aufweist. Ich selbst war mal in einer Klasse, in der das Niveau eher schlecht war. Dadurch hat der Lehrer seinen Unterricht an das niedrige Niveau angepasst, wodurch ich in der Abschlussprüfung unter meinen Möglichkeiten blieb. Damals wäre es schlau gewesen, eine jahrgangsübergreifende Lerngruppe zu bilden. Damit du nicht unter deinen Möglichkeiten beim Mathe-Abitur bleibst, habe ich dir extra diesen Blogartikel geschrieben. 😉
Wenn du z. B. ein 2er Schüler bist, macht es oft wenig Sinn in einer Gruppe mit auschließlich 4er Schülern zu lernen. Selbstverständlich darf man das nicht pauschal sehen. Du verinnerlichst nämlich den Stoff, den du vermittelst, besonders gut und schnell. Was ich damit sagen will, ist, dass du deinen Hauptfokus nicht auf Lerngruppen, die ein niedrigeres Leistungsniveau wie du haben, legen solltest. Die einzige Ausnahme hierzu ist eine fächerübergreifende Lerngruppe. Das bedeutet, dass du der Gruppe z.B. in Mathe hilfst, die anderen dir dafür in Deutsch, Englisch oder wo auch immer du Hilfe benötigst.

Falls du unbedingt mit deinen Freunden lernen möchtest, diese aber noch nicht wirklich motiviert zum Mathe lernen sind, hast du folgende Möglichkeit: Erkläre ihnen offen und ehrlich, dass du dein Mathe-Abi so richtig rocken willst und es dir eine riesige Freude bereiten würde, wenn sie mit dir eine Lerngruppe bilden. Ein erster Schritt wäre dabei, dass sie sich bei unserem kostenlosen Videokurs anmelden, damit sie sehen, dass Mathe ganz easy sein und sogar Spaß machen kann.

Falls du deine Kumpels nicht überzeugen kannst, musst du dir einfach passende Lernpartner in deiner Klasse suchen. Spreche dazu Leute an, die ungefähr auf deinem Leistungsniveau sind (meistens weißt du ja, wer da in Frage kommt und wer eher nicht). In der heutigen digitalen Welt kannst du natürlich auch ein Gesuch in der Facebook- oder WhatsApp Gruppe deiner Klasse stellen. Einen geeigneten Text kannst du dir am Ende des Artikels downloaden. Selbstverständlich gibt es auch die Möglichkeit, dass du mit Schülern aus den anderen Klassen deiner Jahrgangsstufe eine Lerngruppe bildest. Dazu kannst du einfach einen passenden Aushang am schwarzen Brett tätigen (auch hierfür findest du untenstehend einen passenden Text zum Download) oder alternativ dein Anliegen in die Facebook- oder WhatsApp Gruppe eurer Jahrgangsstufe posten. In den allermeisten Schulen existieren diese Gruppen, um die Klassenfahrt oder die Abipartys zu planen.

Wenn du aus der Nähe von Ingolstadt kommst, hast du zudem die Möglichkeit bei uns eine private Gruppen-Nachhilfe in Anspruch zu nehmen. Hier kannst du dich dann auch mit Schülern von anderen Gymnasien vernetzen.

Eine andere Möglichkeit wäre eine virtuelle Vernetzung mit geeigneten Personen. Ein Beispiel hierfür ist unser Mathe-Onlinekurs. In diesem Fall hast du unseren Matheexperten Patrick am Start. Du kannst dir einfach seine Videos reinziehen und ihm jederzeit Fragen zu deinen Aufgaben stellen. Des Weiteren kannst du dich in unserem Forum auch mit anderen Schülern austauschen.

Wann solltet ihr lernen?

Sobald du die perfekte Gruppe gefunden hast, solltet ihr euch zusammensetzen und bestimmen, wann der perfekte Zeitpunkt zum Lernen ist. Das kann unter Umständen sehr schwierig werden, da jeder Mensch verschiedene Hobbies usw. hat. Prüft gemeinsam, wann ihr zusammen am besten und effizientesten lernen könnt: bei manchen ist das gegebenenfalls gleich in der Früh, bei anderen vielleicht spät abends. Auch hier müsst ihr einen Kompromiss finden. Jedoch solltet ihr euch auf einen festen Termin in der Woche einigen, da sonst die ganze Sache nicht sonderlich verpflichtend ist. Wir empfehlen, den Termin auf einen Nachmittag gleich nach der Schule zu fixieren, da man dann sowieso schon im Lernmodus ist, sein Mathe-Stuff dabei hat und man sich so nicht erneut am Abend oder am Wochenende zum Lernen treffen muss.

Wo solltet ihr lernen?

Wenn ihr, wie von uns empfohlen, gleich nach der Schule lernt, dann müsst ihr logischerweise einen passenden Ort in der Schule finden, sofern nicht einer der Lernpartner in unmittelbarer Nähe der Schule wohnt. Ganz egal für welchen Ort ihr euch entscheidet, ihr braucht absolute Ruhe. Falls ihr in der Schule lernt, sucht euch ein leerstehendes Klassenzimmer. Sollte das nicht hinhauen, gibt es immer noch die Möglichkeit in der Aula zu lernen. Hier solltet ihr euch logischerweise ein stilles Eckchen suchen, in dem ihr weitestgehend ungestört seid. Falls dennoch jemand kommt und euch beim Lernen stört, macht ihm auf freundliche Art und Weise klar, dass es im Moment nicht geht und er gerne später oder morgen auf euch zukommen darf. Das Problem ist nämlich, dass es unglaublich lange dauert wieder ins Thema zu finden, nachdem ihr einmal rausgerissen wurdet. Auch wenn ihr zu Hause lernt, müsst ihr euch einen Raum suchen, in dem ihr ungestört seid. Gebt euren Eltern und Geschwistern vorher Bescheid, dass ihr in den nächsten 1-2 Stunden nicht gestört werden wollt, da ihr eine Lern-Session mit eurer Lerngruppe habt. Wer etwas Abwechslung beim Lernen braucht, kann sich unter Beachtung der oben genannten Regeln, auch mal nach draußen in die Natur zum Lernen setzen.

Wie lange solltet ihr lernen?

Bestimmt einen festen Zeitraum, in dem ihr lernt. Aus unserer Sicht sind zwei Stunden optimal. Auf der einen Seite hat man genügend Zeit, um Theorie und Praxis, also Übungsaufgaben, zu machen und auf der anderen Seite geht einem in diesem Zeitraum auch nicht die Konzentration verloren. Egal wie lange ihr lernt, definiert von Anfang an einen gewissen Zeitraum, in dem ihr nichts anderes macht. Oft ist das Problem, dass sich eine Lerneinheit in der Gruppe schnell in eine Trink- oder Playstation-Session umwandelt. Aus eigener Erfahrung: man will mit Freunden lernen, kurze Zeit später startet man ein Bierpong-Turnier. 😉

Auch aus diesem Grund sollte jeder gut vorbereitet kommen. Das heißt, dass sich jeder im Vorfeld die Aufgaben aufgeschrieben hat, die er beim Lernen alleine oder in der Schule nicht kapiert hat. Zudem müsst ihr planen, was ihr in einer Lerneinheit alles schaffen wollt. Bildet eine WhatsApp-Gruppe, in der ihr euch gegenseitig austauschen könnt. Einer der Hauptgründe, weshalb Gruppenarbeit oft nicht funktioniert, ist, dass jeder ohne Plan kommt und dann keiner weiß, was gemacht werden soll.

Bonustipp: Am Ende einer Gruppenarbeit solltet ihr ein kurzes Fazit ziehen, was ihr heute erreicht habt und gleich grob planen, was ihr bei der nächsten Gruppenarbeit machen wollt.

Was sind die Vor- und Nachteile?

Das Geniale bei der Gruppenarbeit ist, dass sich mehrere Köpfe gleichzeitig Gedanken über eine Lösung für eine Aufgabe machen. Da jeder die Aufgabe aus einem anderen Blickwinkel sieht, entstehen so wesentlich mehr Ansätze als beim Lernen alleine. Dadurch lassen sich dann auch schwierige Aufgaben lösen, die man ggf. alleine nicht geschafft hätte. Ein weiterer Vorteil der Gruppenarbeit ist die Verpflichtung. Wenn man sich verabredet und einen fixen Termin ausgemacht hat, sagt man diesen nicht einfach leichtfertig ab. Das ist vergleichbar mit einem Trainingspartner im Fitnessstudio: dadurch, dass man sich verabredet hat, geht man auch dann zum Training, wenn man selbst nicht zu 100% motiviert ist. Zudem kann man sich gegenseitig helfen und unterstützen, eben genau wie bei einer Lerngruppe auch.

Neben den Vorteilen gibt es jedoch auch den ein oder anderen Nachteil. Einer ist, dass das Tempo in der Gruppe meistens etwas langsamer ist als beim Lernen alleine. Man kommt oft nicht so schnell voran, da es immer wieder verschiedene Ansätze gibt, die alle diskutiert werden müssen. Zudem besteht immer die Gefahr, dass nicht alle Gruppenmitglieder fokussiert sind und man sich dadurch gegenseitig ablenkt.

Unser Fazit: Und wer hat nun das Duell gewonnen?

Aus unserer Sicht ist der Königsweg eine Kombination aus beidem. Wie schon oben erwähnt, macht ihr die einfachen Aufgaben, gespickt mit ein paar schwierigeren, daheim. In der Gruppe bearbeitet ihr dann die Aufgaben, die ihr beim Einzellernen nicht verstanden habt.

Natürlich gibt es auch Mathe-Pro’s für die es im ersten Moment keinen Sinn macht in der Gruppe zu lernen, da sie sowieso alles verstehen. Aber auch für diese Personen kann es trotzdem von Vorteil sein in einer Gruppe zu lernen, sofern das Ganze fächerübergreifend angelegt ist. In einer solchen Gruppe hilft einer, der Experte in einem bestimmten Fach ist, den anderen weiter und erhält dadurch von einem anderen Gruppenmitglied wertvolle Tipps und Tricks in einem anderen Fach. So ist es immer ein Geben und ein Nehmen. Zudem kann das Lernen in einer Gruppe auch soziale Hintergründe haben. In einer Lerngruppe lernt man seine Klassenkameraden besser kennen und kann vielleicht sogar weitere Freundschaften schließen.

Anhand der unterschiedlichen Textlängen könnt ihr sehen, dass es beim Lernen in der Gruppe viel mehr zu beachten gibt, als beim Einzellernen. Beim Lernen alleine seid ihr in euren Entscheidungen einfach freier.

Bonustrick:

Jetzt haben wir noch einen Bonustrick für dich. Du kennst bestimmt diesen einen Typen, der fast immer eine super Mathe-Note schreibt. Du fragst dich jedes Mal, wie der Typ das macht. Wie würdest du es finden, wenn du auf einmal all die Tricks von so einer Person erfahren könntest? Zugegeben, du benötigst ein wenig Mut und es ist auch mit etwas Arbeit verbunden, aber von nix, kommt nix. Wenn du keinen Mut aufbringen kannst und keine Arbeit hineinstecken willst, dann höre JETZT besser auf zu lesen, da es sonst Zeitverschwendung wäre.

Der Trick ist: du musst herausfinden, wo sein „Kittelbrennfaktor“ ist. Du fragst dich jetzt bestimmt, was das sein soll.

-> Der „Kittelbrennfaktor“ ist das größte Problem, welches eine Person in einem bestimmten Bereich hat.

Aber wie finde ich den „Kittelbrennfaktor“ heraus?

Du musst ein wenig deine Ohren spitzen, um ihn bei deiner Zielperson herauszufinden. Geh einfach mal auf die Person zu und suche ein lockeres Gespräch. Danach gehst du so vor, wie wenn du für deine Freundin/ deinen Freund ein Weihnachtsgeschenk brauchst, aber noch keinen Plan hast, was du schenken sollst. Du musst also herausfinden was sein größter Wunsch ist bzw. wo er sein größtes Problem hat. Dann hilfst du ihm einfach genau dieses Problem zu lösen bzw. den Wunsch zu erfüllen.

Löse ein Problem!

Es könnte zum Beispiel sein, dass du gut in Deutsch bist, er aber nicht. Dadurch hast du die Chance mit ihm einen Deal zu vereinbaren: du hilfst ihm in Deutsch, er dir in Mathe.

Der Clou ist: dadurch, dass du ihm Deutsch vermittelst, wirst du in diesem Fach selbst auch noch etwas besser. Und gleichzeitig hilft er dir auf diese Art und Weise bei deinen Problemen in Mathe. Eine Hand wäscht die andere!

Helfe ihm seinen Traum zu verwirklichen!

Vielleicht plant er eine Weltreise nach dem Abitur zu machen. Dann suche für ihn themenrelevante Artikel im Internet und zeige ihm deine Ergebnisse. Es geht nicht darum, dass du diesen Traum erfüllst, sondern nur darum, dass du dich ihm gegenüber hilfsbereit zeigst und versuchst ihm den Traum ein Stück weit näher zu bringen. Nimm ihm einfach ein wenig Arbeit ab und zeige ihm, dass du gewillt bist ihm zu helfen.
Das hilft dir übrigens in allen Bereichen. Je wertvoller du bist, umso mehr werden sich die Leute um dich reißen…

Was tun, wenn sein „Kittelbrennfaktor“ etwas ist, von dem du selbst keine Ahnung hast?

In diesem Fall solltest du zu dem jeweiligen Thema selbst recherchieren und der Person anschließend deine Ergebnisse zeigen. Auch dadurch kannst du einem Menschen schon extrem weiterhelfen, ohne dass du selbst zu großen Aufwand betreibst. Probiere eine Win-Win Situation zu konstruieren.

Schlusswort:

Mit unserem Blog und unserer Website möchten wir das Gleiche erreichen. Wir wollen dich mit interessanten Infos versorgen. Bestenfalls wirst du ein treuer Fan von uns und kaufst sogar unsere Produkte.

Wir haben uns auch als Ziel gesetzt, dir Dinge auf unserem Blog beizubringen, die du in der Schule nicht lernst. Wir wollen dich für das Leben vorbereiten. Für viele Dinge bleibt im Unterricht einfach keine Zeit. Oft wissen es auch die Lehrer nicht besser, was keine Kritik sein soll.

Der Trick mit dem „Kittelbrennfaktor“ funktioniert wunderbar in der Praxis. Beherzige ihn so oft wie möglich und du wirst immer geile Deals abschließen…

Das Ganze nennt man übrigens „Reziprozität“. Wenn du jemanden im Vorfeld einen Gefallen machst, dann werden deine Chancen drastisch steigen, dass dir diese Person einmal weiterhilft, wenn du Hilfe benötigst.

P.S: Wie im Artikel versprochen, bekommst du noch einen Beispielaushang, wie du Lernpartner für deine Lerngruppe findest. Lade dir einfach das Schriftstück herunter und gestalte es für dich um. Wenn du es für dich umgestaltest, dann beachte immer, dass du bei deiner Suche immer vorsortierst. Das bedeutet, dass du sehr genau beschreibst, wen du in deiner Lerngruppe haben möchtest. Zum Download: Hier klicken

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