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Mrz 06

Ganz easy Geld als Schüler oder Student verdienen – der ultimative Guide

Einleitende Worte:

So cool das Schüler- und Studentenleben auch ist, ein Nachteil zieht es in jedem Fall mit sich:
Das Geld ist oft knapp. Klar willst du dennoch hin und wieder zum Shoppen, ins Kino gehen oder mit Freunden schick zum Essen gehen. Auch reisen oder einfach mal am Abend Party machen ist von vielen ein Wunsch. Aber woher mit der Kohle?
In diesem Blogartikel werden wir dir zunächst verschiedene Wege aufzeigen, wie du an einen coolen Ferien- bzw. Nebenjob gelangst. Anschließend haben wir eine Liste mit den aus unserer Sicht geeignetsten und besten Jobs zusammengestellt.

How to get a job: 

Klären wir also zunächst wie man prinzipiell einen passenden Job finden kann. Die nachstehenden  Möglichkeiten sind jedoch nicht abschließend, sondern lediglich die am häufigsten genutzten und von uns präferierten.

1. Arbeitsamt
Naja, wo gibt es offene Stellen, wenn nicht beim Arbeitsamt. Gerade für einfache Arbeiten gibt es hier sehr viele Stellen. Einfach mal anrufen und einen Termin vereinbaren, dann wird einem meist sehr gut weitergeholfen. Hier wird vor Ort auch auf deine Vorkenntnisse, Erfahrungen, Wünsche etc. eingegangen, sodass du deinen zur dir optimal passenden Job findest.

2. Bekanntenkreis
Eine sehr gute Möglichkeit, um an Jobs ranzukommen sind deine Freunde, Verwandte und Bekannte. Der größte Vorteil darin besteht, dass man im Vorstellungsgespräch meist schon einen gehörigen Vertrauensvorschuss hat. Die besten Chancen bestehen natürlich über deine Eltern.

3. Facebook
Hast du einen Facebook-Account? Damit hast du die Möglichkeit einfach ein Jobgesuch zu schalten. Der Vorteil besteht darin, dass du mit nur einem einzigen Post eine Menge Leute erreichen kannst. Wenn du dann deine Freunde und Co. noch bittest deinen Beitrag zu teilen, wirst du mit Sicherheit eine enorm hohe Reichweite erzielen. Viel Spaß beim Ausprobieren.

4. Firmen kontaktieren
Hier kommt es stark darauf an, wie groß das Unternehmen ist. Bei sehr großen Unternehmen sind die Stellen meist auf deren Homepage ausgeschrieben. Falls keine Stellen auf der Homepage stehen, kannst du bei der Zentrale anrufen und fragen, ob du die Personalabteilung sprechen kannst. Bei kleineren Firmen würde ich als erstes anrufen und fragen, ob es überhaupt freie Stellen gibt. Sollte dem so sein, kannst du anschließend fragen, welche Bewerbungsunterlagen sie von dir brauchen und schickst ihnen diese so kurzfristig wie möglich zu. Danach kommt es in den meisten Fällen zur persönlichen Gesprächseinladung. Meist wird hier nur kurz über dich als Person gesprochen, einfach damit das Unternehmen dich besser kennenlernt. Bei einem solchen Interview für einen Nebenjob brauchst du also wirklich nicht aufgeregt sein oder sogar Angst davor haben.

5. Online Jobbörsen/Plattformen
Auch besteht die Möglichkeit über das Internet Jobs zu finden. Allerdings ist das aus meiner Sicht mit viel Recherchearbeit verbunden, denn auf solchen Online-Plattformen findet man meist nur Jobs, die eine höhere Qualifikation voraussetzen. Hier wird relativ wenig für einen Nebenjob/ Ferienjob ausgeschrieben. Mit ein wenig Glück, kann man dennoch fündig werden.

6. Stellengesuche/Eigenwerbung
Neben den Stellenanzeigen sind dir in Zeitungen sicher auch schon mal die Stellengesuche aufgefallen. Diese kannst du wunderbar nutzen, um deine Dienstleistung anzubieten (aber Achtung, das Ganze ist nicht kostenfrei). Stattdessen könntest du auch, wenn du z.B. Privatnachhilfe geben möchtest, einen Aushang am schwarzen Brett deiner Schule machen. Du kannst auch eigene Flyer erstellen und diese an geeigneten Stellen auslegen. Eine weitere Möglichkeit wäre es Abreißzettel mit deiner Telefonnummer zu erstellen und diese aufzuhängen. Bei dieser Sache solltest du natürlich das Kosten/Nutzen Verhältnis im Auge behalten.


What kind of job:

Im Folgenden werden dir nun einige Jobs vorgestellt, die sich aus unserer Sicht am ehesten für Schüler und Studenten anbieten. Klar gibt es neben den unten genannten viele weitere coole und interessante Tätigkeiten, allerdings wollten wir hier nur unsere TOP 20 darstellen.

1. Babysitten 
Du kannst gut mit Kindern/Babys umgehen und bringst die nötige Geduld fürs Kinder betreuen mit? Dann suche dir einen Nebenjob als Babysitter.
Wie komme ich an den Job?
Die größten Chancen bestehen, wenn du dich in deinem Bekanntenkreis umhörst, denn dieser Job hat sehr viel mit Vertrauen zu tun. Oftmals findest du dazu aber auch Anzeigen in der Zeitung.
Vorteile:
In der Regel ist dieser Job sehr locker. Du musst nicht hart arbeiten und hast eigentlich nicht viel zu tun. Anders sieht das Ganze aus, wenn die Kinder schon älter sind, dann kann es stressiger werden. Prinzipiell hast du trotzdem auch während der „Arbeit“ viel Zeit, um die Sachen zu machen, die dir gefallen. Und mal ehrlich, was gibt es besseres als gemütlich von der Couch aus einen Film zu schauen und dafür noch bezahlt zu werden?
Nachteile:
Ich weiß nicht, ob das nun ein großer Nachteil ist, aber dir muss bewusst sein, dass du eine große Verantwortung trägst, nämlich die eines Babys. Zudem wird dieser Job nicht sonderlich hoch vergütet. Außerdem kann die Betreuung eines kleinen Kindes, wie bereits erwähnt, durchaus auch mal anstrengend sein. Ich hab beispielsweise während meines Spanien-Urlaubs diesen Sommer meine kleine Cousine (6 Jahre) beaufsichtigt, das war nicht immer leicht.

2. Nachhilfe geben
Bist du ein richtiger Crack in einem Schulfach? Dann bessere dein Taschengeld auf, indem du anderen Schülern Nachhilfe gibst. Wenn du es ganz schlau machen willst, biete als Ergänzung noch unseren Online-Kurs an. Mehr dazu gibt es unter Punkt 20.
Wie komme ich an den Job?
Entweder akquirierst du deine Kunden selbst oder du arbeitest als Angestellter an einem professionellen Institut für Schülernachhilfe. Gegebenenfalls kannst du auch versuchen einen Deal mit deiner Schule auszuhandeln.
Vorteile:
Hier kannst du einen sehr guten Stundensatz erzielen, wenn du dir privat (Achtung: Steuer) die Kunden besorgst. Des Weiteren wirst du in diesem Fach, dadurch dass du es anderen Personen beibringst, selbst noch besser, ohne dafür zusätzlich lernen zu müssen (natürlich nur, wenn du explizit in deinem Lernstoff Nachhilfe gibst). Oft ist es sogar so, dass die Kunden bei Privatnachhilfe zu dir nach Hause kommen. Du hast somit nur minimalen Aufwand.
Nachteile:
Du muss dir zunächst einiges an Wissen aneignen, bevor du anderen Personen etwas beibringen kannst. Klar, es gibt auch Ausnahmen, die einfach von Natur aus extrem fit in einem Fach sind und daher keine zusätzliche Vorbereitung für Nachhilfestunden brauchen.

3. Ferienjob in Firmen: Lagertätigkeit / Produktion / Bürotätigkeit
Sehr viele Firmen vergeben während den Ferien Ferienjobs, um den Personalmangel, der durch die Mitarbeiter, die im Urlaub sind, entstanden ist, entgegenzuwirken. Die meisten Jobs finden hier in der Produktion statt, die klassische „Bandarbeit“. Insbesondere in der deutschen Automobilindustrie kann man hier sehr gut einen Job für 4-8 Wochen finden. Es kann zwar sehr anstrengend werden, dafür bezahlen vor allem die großen Unternehmen einen sehr guten Lohn. Zum Teil werden aber auch Aushilfskräfte im Lager oder im Büro gesucht.
Wie komme ich an den Job?
Das kommt ganz auf die Größe des Unternehmens an. Genauere Infos findest du weiter oben in der Einleitung unter dem Punkt 5.
Vorteile:
Vor allem bei größeren Unternehmen ist die Bezahlung top. Zudem erhältst du spannende Einblicke in international tätige Firmen, wie beispielsweise Audi. Ggf. kannst du deinen Ferienjob dann sogar nutzen, um später im gleichen Unternehmen fest einzusteigen (sei es nun nach dem Abitur oder erst nach deinem Studium).
Nachteile:
Abhängig vom Bereich, in dem du tätig bist, brauchst du etwas Kenntnisse im handwerklichen Bereich. Außerdem gibt es auch Tätigkeiten, die sehr monoton sind und irgendwann langweilig werden können. Des Weiteren darfst du nicht unterschätzen, dass ein Job in der Produktion sehr anstrengend werden kann.

4. Zeitungen/Flyer etc. austragen
Das ist wohl einer der bekanntesten Jobs unter Schülern. Dies liegt auch daran, dass dieser sehr einfach ist und keinerlei Restriktionen hat. Man schnappt sich einfach ein Fahrrad oder ein Mofa (wenn man das schon fahren darf und einen Führerschein dafür hat) und los geht’s. Vom jeweiligen Verlag bekommt man dann gesagt, in welchem Gebiet man die Zeitungen austragen und zu welchem Zeitpunkt die Sache erledigt sein muss.
Wie komme ich an den Job?
Logischerweise stehen solche Anzeigen immer wieder in genau den Zeitungen, die später dann auch ausgetragen werden sollen. Falls man dort nichts findet, kannst du einfach mal bei einem Verlag/ bei der Post anrufen und nachfragen.
Vorteile:
Du bist an der frischen Luft und betätigst dich auch noch körperlich. Weiterhin ist es auch keine allzu schwere Arbeit. Zwar ist die Arbeit an sich monoton, aber du bist nicht immer am gleichen Ort.
Nachteile:
„Egal ob es regnet, stürmt oder schneit: Wir sind bereit.“ Bestimmt kennst du dieses Lied der Sportfreunde Stiller. Du solltest dich daran gewöhnen, denn du musst die Zeitung bei jedem Wetter ausfahren. Ein weiterer kleiner Nachteil ist, dass die Bezahlung in dieser Branche meist nicht besonders hoch ist.

5. Obst pflücken
Dieser Job ist vor allem in Australien als das sogenannte „fruit picking“ unter Backpackern sehr berühmt. Bei uns ist es nicht so bekannt, allerdings kann man in diesem Bereich auch den einen oder anderen Job finden.
Wie komme ich an den Job?
Dazu recherchierst du einfach im Internet nach den Obstbauern in deiner Region, um dann per Telefon oder Email anzufragen, ob es noch freie Stellen gibt. Geeignete Unternehmen aus meiner Region wären zum Beispiel dieses oder auch dieses.
Vorteile:
Man kann nicht viel falsch machen und ist draußen in der Natur. Ein besonderer Punkt (dies kann ein Vor-oder Nachteil für dich sein) ist die Art der Entlohnung. Meistens wirst du hierbei nämlich nach Gewicht, welches du geerntet hast, bezahlt. Wenn du also Gas gibst, kannst du gutes Geld verdienen. In meinen Augen auf jeden Fall ein guter Ansporn, um alles zu geben.  In manchen Fällen wirst du aber auch ganz klassisch nach Stunden bezahlt.
Nachteile:
Die Arbeit ist körperlich anstrengend und sehr monoton. Zudem kann es auch mal den ganzen Tag regnen, sodass deine Laune nicht die beste sein wird.

6. Kellnern/bedienen
Wichtig ist hier ein sympathisches und freundliches Auftreten, nicht nur, weil man dann ggf. mehr Trinkgeld bekommt. Man muss oft am Wochenende oder abends arbeiten, was mir persönlich nicht so gefallen würde. Außerdem sollte man stressresistent sein, da es zu Stoßzeiten ziemlich abgehen kann. Wenn man in Restaurants mit gehobener Gesellschaft arbeitet, sollte man auch bestimmte Umgangsformen beherrschen. Höflichkeit ist zudem ein absolutes Muss.
Wie komme ich an den Job?
Eigentlich relativ easy: Man fragt einfach in einem seiner Lieblingsclubs/Bars/Restaurants nach einem Kellnerjob. Alternativ kann man Stellenangebote auch auf deren Website bzw. über Social Media Auftritte herausfinden. Diese Art von Jobs findet man in den verschiedensten Bereichen: Catering (Hochzeiten, Geburtstage etc.), in der Gastronomie oder auch in Discos bzw. Bars.
Vorteile:
Man bekommt Trinkgeld, bei besonderen Anlässen sogar recht viel (z.B. bei einer Hochzeit). Auch als Wiesn-Bedienung kann man extrem viel Geld verdienen. Allerdings sind diese gut zwei Wochen auch unglaublich anstrengend. Ein weiterer Vorteil ist, dass man viel mit anderen Menschen zu tun hat und einem so nie langweilig während der Arbeit wird. Dadurch dass man in dieser Branche auch spät abends arbeiten kann/muss, lässt sich diese Nebentätigkeit wunderbar auch neben der Schule/neben dem Studium ausführen.
Nachteile:
Man muss oft an Wochenenden oder spät abends arbeiten. Man hat immer direkten Kundenkontakt, was bedeutet, dass man, egal was passiert, freundlich bleiben muss, auch wenn ein Kunde sich beschwert oder deiner Meinung nach im Unrecht ist. Wie es das Wort „Bedienung“ schon verrät, muss man „dienen“ können. Einige Leute können das hervorragend, andere vielleicht eher weniger. Man sollte gut zu Fuß unterwegs sein, gerade wenn man auf dem Oktoberfest oder ähnlichen Anlässen bedienen darf. Auch ein wenig Kraft in den Oberarmen schadet nicht.

7. Bademeister
Du liebst den Sommer, das Wasser und lässt dich gerne bräunen? Dann wirst du wohl als Bademeister glücklich.
Wie komme ich an den Job?
Einfach bei den ortsansässigen Wasserwachten anfragen.
Vorteil:
Der Job ist, bis auf wenige Ausnahmen, körperlich nicht sonderlich anstrengend, sodass du die meiste Zeit relaxen kannst. Zudem wirst du im Sommer schön braun 😉
Nachteil:
Du hast zwar die meiste Zeit eigentlich nicht viel zu tun, allerdings musst du immer auf „Habt-Acht Stellung“ und im Fall der Fälle auf der Höhe sein. Außerdem hast du eine enorm große Verantwortung. Sollte tatsächlich mal etwas im Wasser passieren, musst du den beteiligten Personen zur Hilfe kommen. Hier kann es um Leben und Tot gehen! Diesen Job darf man also nicht auf die leichte Schulter nehmen. Des Weiteren musst du gewisse körperliche Voraussetzungen erfüllen. Solltest du kein äußerst guter Schwimmer sein, kommt dieser Job nicht für dich in Frage.

8. Arbeiten auf dem Bau
Während des Sommers werden immer wieder auf dem Bau händeringend Leute gesucht. Diese Arbeiten sind meist körperlich sehr anstrengend (aber natürlich nicht alle: Ich habe mal im Sommer bei einer Straßenbau-Firma, die LKW-Ladungen kontrolliert, gearbeitet und das war alles andere als eine körperlich harte Arbeit). Zudem sollten die rauen Umgangsformen auf dem Bau einem nichts anhaben können.
Wie komme ich an den Job?
Hier solltest du am besten einfach nach Anzeigen in Zeitungen Ausschau halten. Selbstverständlich kannst du betroffene Firmen aber auch persönlich oder über ihre Website kontaktieren.
Vorteile:
Man kann sehr gutes Geld verdienen. Außerdem lernt man prinzipiell viel nützliche handwerkliche Arbeit, die einem auch später weiterhelfen kann. Eine handwerkliche Begabung kann man spätestens beim eigenen Hausbau sehr gut gebrauchen. Ein weiterer Vorteil: man ist meist an der frischen Luft und hat keinen langweiligen Bürojob.
Nachteile:
Es geht des Öfteren etwas rauer zu. Da sollte man auf Durchzug schalten können. Wie oben erwähnt ist die Arbeit oft körperlich hart. An den ersten Tagen wird man einen ordentlichen Muskelkater verspüren, aber man gewöhnt sich auf Dauer daran. Auch in dieser Branche ist man bei Wind und Wetter draußen. Das kann je nach Wetter ein Vor- oder Nachteil sein 😉

9. Umzugshelfer
Genauso wie die Jobs auf dem Bau ist dieser Job unglaublich hart. Treppe rauf, Treppe runter, lautet die Devise. Und dazu darf man auch noch schweres Zeug schleppen. Allerdings kann das auch eine willkommene Abwechslung zum Schulalltag sein, an dem man nur rumsitzt. Aber man sollte körperlich echt fit für diesen Job sein.
Wie komme ich an den Job:
Entweder man bewirbt sich bei einer Umzugsfirma oder man schaut auf einer Online-Plattform, wie beispielsweise meinumzugshelfer.de oder studenten-umzugshilfe.com nach.
Vorteile:
Man benötigt keinerlei Vorkenntnisse für diesen Job, sondern muss einfach nur schleppen können.    Die Bezahlung passt auch einigermaßen.
Nachteile:
Wie schon oben erwähnt sollte man körperlich fit und strapazierfähig sein. Sollte man Umzugsmaterial kaputt machen, könnte es sein, dass man ggf. für den Schaden aufkommen muss (das hängt meistens davon ab, wie fahrlässig man mit den Sachen umgegangen ist).

10. Promotion
Du machst dich gern zum Affen und kennst keine Schamgefühle?! Dann bist du hier gut aufgehoben. Du stülpst dir ein witziges Kostüm über und verteilst Flyer oder ähnliches…
Wie komme ich an den Job:
Hier kannst du dich bei Werbeagenturen umschauen/umhören. In Zeitungen sind diese Jobs meistens nicht ausgeschrieben. Auch im Internet wirst du dazu nicht allzu viel finden.
Vorteile:
Du hast einen lockeren Job und brauchst keine Vorkenntnisse. Zudem hast du ständig Kundenkontakt, sodass dir auf keinen Fall langweilig wird.
Nachteile:
Du solltest nicht allzu schüchtern sein, da du offen auf Leute zugehen und diese der Reihe nach ansprechen musst. Ein Großteil der von dir angesprochenen Personen wird wenig bis kein Interesse zeigen und dich einfach ignorieren. Davon darfst du dich nicht frustrieren lassen. Die Bezahlung ist hier meistens auch nur mittelmäßig.

11. Arbeiten in einem Supermarkt
Auch Supermärkte oder beispielsweise Bäckereien suchen immer wieder Aushilfen oder 450€ Kräfte. Im Endeffekt solltest du die gleichen Voraussetzungen wie beim Kellnern mitbringen (siehe Punkt 6). Du solltest immer gut gelaunt sein, ein freundliches Auftreten haben und gerne in Kontakt mit den Kunden stehen.
Wie komme ich an den Job?
Hier bietet es sich an, einfach mal bei einem Supermarkt in der Nähe zu schauen und nachzufragen, ob gerade eine Unterstützung benötigt wird. Oft findet man gleich an der Eingangstür des Supermarktes mögliche Stellenangebote.
Vorteile:
Du kannst ohne große Vorkenntnisse sofort loslegen. Du musst lediglich lernen, wie du die einzelnen Produkte in die Kasse eintippst. Auch das Einräumen von Lebensmitteln in die Regale sollte für die meisten Menschen kein Problem sein. Zudem hast du viel mit Kunden zu tun und sitzt somit nicht den ganzen alleine vor deinem PC, wie es bei dem einen oder anderen Bürojob der Fall ist.
Nachteile:
Auf Dauer kann diese Arbeit irgendwann ggf. langweilig werden. Allerdings kann es auch mal eine willkommene Abwechslung zum stressigen Lernalltag sein.

12. Im Einzelhandel tätig sein (Schuhhaus/HM)
Ich würde sagen, dass das die etwas anspruchsvollere Version der zuletzt genannten Arbeit ist, da du auch beratend tätig sein wirst.
Wie komme ich an den Job?
Wähle einfach die oben genannte Strategie (siehe Punkt 11).
Vorteile:
Falls du dich für Mode interessierst, wird dir dieser Job definitiv Spaß machen und dir wahrscheinlich gar nicht als Arbeit vorkommen. Auch hier hast du wieder viel mit dem Kunden zu tun, sodass dir hoffentlich nicht allzu schnell langweilig wird. Durch den ständigen Kundenkontakt ist die Arbeit auch recht abwechslungsreich.
Nachteile:
Da du Kunden fachlich beraten musst, solltest du einiges von Mode verstehen und im Idealfall Vorkenntnisse mitbringen. Auch ist von diesem Job abzuraten, wenn du eher ein introvertierter Typ bist, denn offen auf Menschen zugehen zu können, ist in diesem Job unabdingbar.

13. Hundesitter
Bei diesem Job kümmerst du dich meistens um Hunde. Du gehst beispielsweise mit ihnen spazieren oder schaust ein paar Mal am Tag nach dem Rechtem, was bedeutet, dass du die Tiere fütterst oder sie mal kurz rauslässt, damit sie ihr „Geschäft“ erledigen können.
Wie komme ich an den Job?
Frage einfach in Tierheimen in deiner Umgebung oder auch bei privaten Kontakten von dir nach. Gegebenenfalls findest du ein solches Jobangebot auch über diverse Internetplattformen.
Vorteile:
Wenn du sowieso schon Tiere liebst, fühlt sicher dieser Job nicht wie Arbeit an. Du verdienst „einfaches“ Geld, indem du mit dem Hund spazieren gehst, mit ihm spielst und dich einfach um ihn kümmerst. Eine tolle Sache!
Nachteile:
Solange du mit Tieren gut umgehen kannst, sehe ich hier keine großen Nachteile. Zwar trägst du natürlich eine große Verantwortung, da für viele Menschen das Haustier das ein und alles ist, allerdings ist das nicht zwangsläufig ein großer Nachteil.

14. Housesitting
Deine Aufgaben bestehen u.a. darin Blumen zu gießen, nach der Post zu schauen, dich um den Garten zu kümmern oder ggf. sogar die Verpflegung von Haustieren zu übernehmen.
Wie komme ich an den Job?
Entweder du machst dich im Bekanntenkreis schlau und suchst dort z.B. Personen, die demnächst einen längeren Urlaub o.ä. planen oder du suchst diese Art von Anzeigen auf Internet-Plattformen.
Vorteile:
Man hat eigentlich einen relativ lockeren Job, solange die verreiste Familie keinen halben Zoo hat, den man täglich versorgen muss. Zudem kann man diesen Job auch durchführen, wenn man nicht sonderlich kommunikativ ist oder einfach für sich sein möchte, denn es ist ja niemand da ☺
Nachteile:
Man hat zwar keinen riesen Stress, allerdings eine große Verantwortung, da man für das gesamte Hab und Gut einer Familie Sorge trägt. Zudem wird die Bezahlung auch nicht exorbitant hoch sein.

15. Hostesse
Dieser Job ist natürlich hauptsächlich etwas für Frauen, die optisch gut aussehen (sorry, aber das spielt bei diesem Job einfach eine wichtige Rolle).
Wie komme ich an diesen Job?
Eine gute Anlaufstelle hierfür sind Großveranstalter, die Messen o.ä. planen. Am einfachsten wird es sein, wenn du dich direkt über die jeweilige Veranstaltung informierst. Goolge einfach nach einer Messe in deiner Nähe und versuche herauszufinden, ob hierfür noch Jobangebote vorhanden sind.
Vorteile:
Man braucht meistens keine speziellen Fähigkeiten, muss aber gut aussehen und extrem freundlich sein. Hat man die richtigen Kunden, kann man teilweise viel Trinkgeld erwarten.
Nachteile:
Oft steht man nur gelangweilt rum und muss dauerhaft vor sich hin grinsen. Des Weiteren wird man oft nur auf das Äußerliche reduziert. Zudem sollte man kein Problem damit haben, Outfits anzuziehen, die viel Haut zeigen.

16. Tourguide „Free Tours“
Eine Aufgabe, die eine kolumbianische Freundin von mir in Bogota (Kolumbien) ausführt und sicher auch hier in Deutschland gefragt ist, ist der sogenannte Tourguide. Voraussetzung: Man muss sich in seiner Stadt sehr gut auskennen, auch was die Geschichte angeht und zudem gute  Sprachkenntnisse besitzen.
Wie komme ich an den Job?
Frag einfach im Touristikbüro deiner Stadt nach. Alternativ kannst du auch im Internet schauen wer alles in deiner Stadt „Free Tours“ anbietet, um dann dort direkt nachzufragen.
Vorteile:
Das Gehalt ist variabel, wenn man also ein gutes Wissen hat und ein sympathisches Auftreten an den Tag legt, kann man hier einen sehr hohen Stundenlohn erzielen. Ich denke mal, dass meine Freundin aus Bogota beispielsweise im Schnitt pro Tour (2-3 Stunden) 100 € verdient hat, was für kolumbianische Verhältnisse eine Menge Holz ist. Jetzt kommt vielleicht die Frage auf warum sich das Ganze „Free Tours“ nennt, obwohl man am Ende ja scheinbar doch bezahlen muss.
Tatsächlich ist es so, dass man als Teilnehmer einer solchen Tour nichts zahlen muss. Jedoch wird am Ende der Tour nach einer Spende gefragt, schließlich lebt der Guide auch nicht ausschließlich von Luft und Liebe. Nach der Tour gibt also jeder freiwillig so viel Geld, wie er für angemessen hält (deshalb auch das flexible Gehalt eines Tourguides).
Nachteile:
Du darfst überhaupt nicht schüchtern sein, musst auf Leute zugehen können und vor allem darf es dir nix ausmachen vor fremden Publikum zu sprechen. Des Weiteren brauchst du sehr gute Sprachkenntnisse, da du öfter auch ein internationales Publikum haben wirst. Zudem musst du sehr viel Wissen über deine Stadt haben. Alles in allem sind hier also einige Voraussetzungen zu erfüllen, bevor du Geld mit diesem Job verdienen kannst.

17. Skilehrer
Du kannst besonders gut Ski fahren und es macht dir Spaß anderen Leuten etwas beizubringen? Dann ist das wohl das richtige für dich. Du kannst Kurse entweder in den Ferien oder immer an den Wochenenden anbieten. Neben der Voraussetzung, dass du extrem gut Ski fährst, braucht man für diesen Job auch eine Lizenz. Nicht jeder gute Skifahrer kann also ohne weiteres Geld als Skilehrer verdienen.
Wie komme ich an den Job?
Das Ganze hängt ein wenig davon ab, wo du wohnst. Bist du ein „Flachländer“ macht es Sinn bei deinem heimischen Skiverein nach einem Job zu fragen. Dann würdest du mit dem Verein am Wochenende in die Berge fahren, um dort deine Skikurse anzubieten. Solltest du sowieso schon in den Bergen wohnen, kannst du dich ganz easy bei den ansässigen Skischulen nach einem solchen Job umhören.
Vorteile:
Du bist draußen in der Natur und kannst deinen Lieblingssport ausüben. Zudem kannst du immer wieder kleine Erfolgserlebnisse feiern, indem du anderen Leuten etwas beibringst. Das ist in Summe definitiv mehr Spaß und Freizeit als Arbeit und zudem wirst du recht gut bezahlt.
Nachteile:
Wie auch schon beim Thema „Nachhilfe“ kannst du nicht von heute auf morgen loslegen, sondern brauchst zunächst bestimmte Fähigkeiten (in dem Fall das exzellente Ski fahren), um den Job überhaupt ausüben zu können.

18. Fitness-Coach
Du gehst regelmäßig „pumpen“ und bist körperlich ziemlich fit? Dann solltest du in Erwägung ziehen andere Leute dahin zu bringen, wo du schon bist.
Wie komme ich an den Job?
Der einfachste Weg ist der Gang ins Fitnessstudio. Dort kannst du schnell und unkompliziert nachfragen, ob gerade Bedarf an einem weiteren Coach besteht. Falls du nicht in einem Studio arbeiten willst, kannst du auch über Anzeigen oder im Internet nach Privatpersonen suchen, die Hilfe in Form eines Fitness-Coaches benötigen.
Vorteil: Du machst Geld mit einer Sache, die dir eh schon viel Spaß macht. Zudem bist du viel mit Kunden im Gespräch, erklärst ihnen verschiedenste Übungen und Geräte, sodass dir nicht langweilig werden sollte.
Nachteile:
Neben der Tatsache, dass du selber viel Sport als Fitness-Coach machen solltest, musst du dich auch in der Theorie und in allgemeinen Gesundheitsthemen recht gut auskennen.

19. Reiseleiter (für Reise- und Busfahrten)
Du bist gern auf Achse, kannst gut mit Leuten umgehen und Fremdsprachen sind auch kein Problem für dich? Dann solltest du ggf. als Reiseleiter arbeiten.
Wie komme ich an den Job:
Suche im Internet nach den Busunternehmen in deiner Region (bei mir wäre das zum Beispiel: headline-touristik.de). Hier werden nun einige dabei sein, die Wochenendreisen oder Skifahrten anbieten. Auch wirst du einige finden, die Kurzreisen in den Ferien anbieten. Nun kannst du selber entscheiden, was das Richtige für dich ist.
Vorteile:
Du kannst sehr viele neue Städte/ Länder bereisen und kennenlernen. Zudem lernst du natürlich auch unheimlich viele neue Leute kennen. Für jemanden der gerne reist, ist das definitiv keine harte Arbeit.
Nachteile:
Oft musst du lange Busfahrten auf dich nehmen und der dauerhaft direkte Kundenkontakt kann manchmal sehr anstrengend sein, vor allem wenn mal etwas schief läuft. Zudem bist viel in den Ferien und am Wochenende unterwegs und somit nicht so oft bei deinen Freunden oder deiner Family.

20. Verdiene Geld mit unserem Kurs
Es gibt auch die Möglichkeit ganz easy mit unserem Online-Kurs Geld verdienen. Das Ganze ist ziemlich genial, weil du damit passiv Geld verdienen kannst. Bedeutet, dass du einmal etwas tun musst und dann immer wieder damit Geld verdienst. Wie das genau funktioniert, liest du am besten hier (Link) nach. Aber ich sag es dir gleich von allen genannten Möglichkeiten Geld zu verdienen, ist das die cleverste und einfachste.
Vorteil:
Es ist wirklich super einfach und du hast so gut wie keinen Aufwand.
Nachteil:
Falls du einen findest, dann kannst du ihn uns ja schreiben 😉

 

Zu beachten: Ich habe in diesem Blog einige Unternehmen verlinkt. Diese Unternehmen sind allerdings sehr regionalastig, weil ich eben genau aus dieser Gegend komme. Die ausgewählten Betriebe sollen daher natürlich auch nur als Beispiele dienen, damit du ein Gefühl bekommst, welche Unternehmen für dich in Frage kommen.
Des Weiteren möchte ich darauf hinweisen, dass es immer wichtig ist das Rechtliche zu beachten. Also ab wann muss ich Steuern zahlen? Muss ich Sozialversicherungsbeiträge zahlen usw.? Allerdings möchte ich jetzt hier keinen Blogartikel über das deutsche Steuergesetz schreiben, sodass ich euch an dieser Stelle lediglich mit den wichtigsten Links zu dieser Rubrik versorge:
Die wichtigen Links sind hier, hier und hier.

Fazit:

Eigentlich findet man immer einen passenden Job, wenn man nur will. Entweder man ist in einer bestimmten Fähigkeit schon außergewöhnlich gut oder man hat ggf. nicht extrem hohe Ansprüche und führt einen Aushilfsjob aus.

 

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